„Karneval in Köln ist ein dezentrales Fest“, sagte Blome. Daher sei es gar nicht möglich, die erhöhten Schutzmaßnahmen nur auf wenige Orte zu beschränken. Das bedeute ausdrücklich nicht, dass die ganze Stadt als Partyzone ausgewiesen werde.
Die Einhaltung der Regeln solle stichprobenartig kontrolliert werden. Für „Anwohnende, Geschäftsleute, Mitarbeitende in den verschiedenen Betrieben“ gelte die 2G-plus-Regel nicht, sagte Blome. Sie betreffe aber alle, die in Köln Karneval feiern wollten. „Die kann man ja meistens schon an ihrem Outfit erkennen.“
Die Landesregierung hatte den Städten mit der neuen Corona-Schutzverordnung die Möglichkeit gegeben, „Brauchtumszonen“ auszuweisen. In diesen Bereichen gilt die 2G-plus-Regel. Grundimmunisierte brauchen einen aktuellen negativen Test oder eine Booster-Impfung. Für Feiern, die in diesen sogenannten Brauchtumszonen drinnen stattfinden, brauchen auch Geboosterte einen aktuellen Schnelltest. (dpa/jod)
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