Voka fordert Abkehr von Telearbeit-Pflicht

<p>In der Pandemie boomt die Heimarbeit.</p>
In der Pandemie boomt die Heimarbeit. | Illustrationsbild: dpa

Laut Voka sind Lockerungen der geltenden Corona-Schutzmaßnahmen möglich, weil der Höhepunkt der „Omikron-Welle“ überschritten sei. Der Arbeitgeberverband weist zudem darauf hin, dass die Verpflichtung zur Telearbeit in mehreren europäischen Ländern bereits abgeschafft worden sei.

„Belgien hat die strengste Heimarbeitsverpflichtung in Europa“, so Voka-Chef Hans Maertens in einer Pressemitteilung. „Es ist an der Zeit, die Telearbeit flexibler zu gestalten“. Homeoffice werde sich in der Arbeitsorganisation „ohnehin durchsetzen“, ist er sich sicher, „aber man sollte die Verantwortung den Unternehmen übertragen und sich von einer Verpflichtung lösen“.

Die derzeitige Regelung der Telearbeit mit einem Rückkehrtag und maximal einem Fünftel der Beschäftigten, die physisch im Betrieb anwesend sind, soll normalerweise bis Ende April beibehalten bleiben.

„Die allgemeine Heimarbeit war kurzfristig gut für die Produktivität, hat aber längerfristig erhebliche Nachteile“, heißt es weiter. Dem flämischen Arbeitgeberverband zufolge führt dies zu weniger Innovationen, gestörter Kreativität, geringerer Zusammenarbeit innerhalb und zwischen Abteilungen sowie geringerer Produktivität. (belga/svm)

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