Die Sprecherin des diesjährigen Auswahlgremiums der Kinderstücke Theresia Walser beschreibt die Inszenierung als „[e]in Figuren-Psychogramm eines vernachlässigten Kindes, welches sich ein Bild macht von einem Mann, über den wir aus der Mythologie tausend Dinge wissen, der aber als Vater nicht mehr ist, als ein leeres Blatt.“
Die Rede ist hier von Odysseus, dem Vater des jungen Telemachos. Er ist in der gesamten Inszenierung abwesend und doch sehr präsent. Denn Telemachos, der eigentlich ein Referat über Garnelen halten soll, erörtert zusammen mit den Mitschülern seine Beziehung zum großen Helden Odysseus.
Das nominierte Agora-Stück „Die seltsame und unglaubliche Geschichte des Telemachos“ feiert kurioserweise bald erst Premiere. Denn obwohl die Produktion bereits Anfang 2021 abgeschlossen wurde, konnte coronabedingt bisher kein passender Termin gefunden werden. Am 18. und 19. Februar ist es aber endlich so weit. Dann finden die ersten öffentlichen Vorstellungen in St.Vith statt. (red/ab)
Alle Infos auf www.agora-theater.net
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