Impfungen im Ausland in der DG eintragen lassen

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Den Eintrag kann man in einem Impfzentrum in der DG vornehmen lassen. | Illustration: David Hagemann

Darauf weist das Ministerium der DG hin. Damit seien einige Vorteile verbunden, hieß es. So sei das EU-Covid-Zertifikat auf dem neuesten Stand und damit auch das Covid Safe Ticket (CST). Zudem habe die Eintragung der Impfung Auswirkungen auf die Dauer der Quarantäne und die Anzahl der Corona-Tests, die nach einem Hochrisikokontakt durchgeführt werden müssten. „Denn für Geimpfte gelten andere Quarantäne-Regeln als für Nicht-Geimpfte“, so das Ministerium in seiner Mitteilung. Zudem würden Probleme beim Nachweis des Impfstatus im Ausland vermieden, die bei Covid-Zertifikaten aus verschiedenen Ländern entstehen könnten. Für die Eintragung kann man sich mit dem Impfnachweis aus dem Ausland und dem Personalausweis an eines der beiden Impfzentren in Eupen oder St.Vith wenden. Die Mitarbeiter vor Ort tragen die Impfung dann ein. Dazu werde kein Termin benötigt. „Auslandsgeimpfte erlangen oder aktualisieren damit nicht nur ihr EU-Covid-Zertifikat, das sie dann als CST nutzen können, sondern tragen auch dazu bei, dass die Datenlage zu den Impfungen in Ostbelgien korrigiert wird. Denn ein kleiner, aber relevanter Teil der Bevölkerung wurde im benachbarten Ausland geimpft oder geboostert. Dabei handelt es sich unter anderem um in Ostbelgien lebende Pflegekräfte, Polizeibeamte oder Lehrer, die ihrem Beruf in Deutschland oder Luxemburg nachgehen. Jedoch haben nicht alle ihre (Auffrischungs-)Impfung in Belgien eintragen lassen“, teilte das Ministerium weiter mit. Und noch eine wichtige Info: Eine vom Föderalstaat beabsichtigte Impfpflicht für Gesundheitsdienstleister soll eigentlich zum 1. April eingeführt werden, auch wenn das entsprechende Gesetz bisher noch in der Warteschleife hängt (siehe GrenzEcho vom 28. Januar). „Gesundheitsdienstleister, die bis dahin nicht vollständig geimpft sind, dürfen dann vorerst nicht mehr praktizieren“, teilt das Ministerium mit. Deswegen sollten Gesundheitsdienstleister, die im Ausland geimpft wurden, schnellstmöglich eine Eintragung vornehmen lassen. „Auch hier reicht es, mit Impfnachweis und Personalausweis im Impfzentrum vorstellig zu werden.“ (red/sc)

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