Wie angeschlagen der Verein inzwischen aber ist, hat die „RTBF“ aus der Jahresbilanz des Vereins entnommen: In der vergangenen Saison erzielte Standard Lüttich einen Verlust in Höhe von 19,73 Millionen Euro – ein historischer Negativrekord. Im vergangenen Geschäftsjahr seien die Gesamteinnahmen des Vereins um fast 50 Prozent von 81 Millionen Euro auf 41 Millionen Euro gesunken. Das hatte wiederum einen erheblichen Einfluss auf das – Fans des FC Bayern kennen es – Festgeldkonto: Gab es zuletzt noch Rücklagen in Höhe von 8,5 Millionen Euro, sind die Zahlen nun tiefrot: 11,24 Millionen Euro im Minus. Wahnsinnig hoch wirken weiterhin die Lohnkosten: Zwar sanken sie um sieben Millionen Euro, liegen aber weiterhin bei 32 Millionen Euro – pro Saison.
Leichte Besserung ist immerhin mit Blick auf die Bilanz für die laufende Saison in Sicht: Die Transfers bzw. die Verkäufe von Zinho Vanheusden, Hugo Siquet und Michael-Ange Balikwisha brachten immerhin 25 Millionen Euro ein. Zudem sucht Präsident Bruno Venanzi weiterhin nach einem Geldgeber, der mit 10 bis 15 Millionen Euro in das Kapital des Klubs einsteigen soll. (mn)

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