EU-Behörde: Grünes Licht für Biontech-Impfstoff für Kinder ab 5 Jahre

<p>Die Europäische Arzneimittelbehörde macht den Weg für Impfungen von Kindern mit dem Covid-19-Impfstoff von Biontech/Pfizer frei.</p>
Die Europäische Arzneimittelbehörde macht den Weg für Impfungen von Kindern mit dem Covid-19-Impfstoff von Biontech/Pfizer frei. | Foto: belga

Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat grünes Licht für die Zulassung des Corona-Impfstoffs von Biontech/Pfizer für Kinder ab fünf Jahren gegeben. Das teilte die EMA am Donnerstag in Amsterdam mit. Es wird der erste Corona-Impfstoff, der in der EU für Kinder unter zwölf Jahre zugelassen wird. Offiziell muss die EU-Kommission nun noch zustimmen – das aber gilt als Formsache.

Kinder ab fünf Jahre sollen von dem Biontech/Pfizer-Impfstoff nur ein Drittel der Erwachsenen-Dosis erhalten und zwei Dosen im Abstand von drei Wochen. Die EMA betonte, dass das Vakzin nach Studien sicher und effektiv sei. Bisher seien keine schweren Nebenwirkungen festgestellt worden, allenfalls milde Reaktionen wie Fieber, Schmerzen an der Einstichstelle, Müdigkeit oder Kopfschmerzen. Die Experten hatten seit Oktober Studien der Hersteller geprüft.

Bislang ist dieser Impfstoff in der EU nur für Menschen ab 12 Jahren zugelassen. Doch in Israel und auch den USA dürfen damit auch bereits Kinder ab fünf Jahre geimpft werden. Wann es in Belgien losgeht, ist noch unklar. Aus Regierungskreisen geht hervor, dass man aber schnell loslegen wolle.

Kinder erkranken zwar nur höchst selten an Covid-19. Doch, so sagen die EMA-Experten, auch sie könnten schwer krank werden. Die Vorzüge der Impfung seien daher höher zu bewerten als mögliche Risiken.

Die Entscheidung der EMA heißt aber nicht, dass nun auch die Impfung von Kindern empfohlen wird. Das müssten nationale Regierungen beziehungsweise Gesundheitsbehörden entscheiden, betont die EMA. In Belien wird zunächst ein Gutachten der Hohen Gesundheitsrates (HGR) erwartet.

Ein zweiter Impfstoff für Kinder könnte bald folgen. Die EMA-Experten prüfen zur Zeit einen Antrag des US-Herstellers Moderna. (belga/dpa/calü)

Kommentare

  • Sehr geehrter Herren Schumacher und Hermann,

    Freut mich, dass es Sie freut.

    Hier finden Sie übrigens die gewünschten Informationen zur Inzidenz und Hospitalisierungen nach Alter und Impfstatus: (ab Seite 27)

    https://covid-19.sciensano.be/sites/default/files/Covid19/COVID-19_Weekl...

    Und hier noch die Daten nach Region: (ab Seite 11)

    https://covid-19.sciensano.be/sites/default/files/Covid19/RAG_Derni%C3%A...

  • Ja, Herr Schmitz. Ich bin auch froh, die tatsächlichen Zahlen zu kennen, ohne die notwendigen Nachforschungen anzustellen. Weiter so !

  • Schön das Sie wieder da sind, Herr Schmitz.

    Ich hätte da mal eine Frage. Wo, wenn überhaupt, kann man bei Sciensano den Impfstatus der Getesteten, Krankenhausaufnahmen (Covid), Intensivstation (Covid) oder Verstorbenen erfahren?

    Danke.

  • Wahnsinn in der Tat. Jetzt geht diese perfide Schmitzsche Dauerdesinformationskampagne schon wieder los...

    Auch für Herrn Schmitz einmal folgendes Zitat von Lothar Wieler, Leiter des Robert-Koch-Instituts in Deutschland, bei der heutigen Bundespressekonferenz:

    „Wie viele Menschen müssen denn noch sterben?“

  • Wahnsinn!

    Die Sterberate der unter 5-Jährigen wird wohl wegen Geringfügigkeit im Dashboard von Sciensano gar nicht mehr getrennt aufgeführt.

    Im Israel ist in den letzten 3 Monaten (also Delta-Variante) in der Altersgruppe 0 bis 9 Jahre ein Kind an/mit Corona gestorben. Infiziert hatten sich im gleichen Zeitraum nachweislich insgesamt 95.934. Das ergibt eine Sterberate (Case-Fatality-Rate) von 0,001% (=1/95934), die bei Erwachsenen zwischen 0,3 und 0,8% schwankt. Wenn man bedenkt, dass die Wahrscheinlichkeit einer Herzmuskelentzündung durch die Impfung 10x höher ist und die Langzeitfolgen der Impfung noch nicht geklärt sind, wird der Wahnsinn offenkundig.

    https://datadashboard.health.gov.il/COVID-19/general

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