Von Beginn an machten beide Teams klar, dass sie dieses Derby unbedingt gewinnen wollten. Ohne viel Zeit mit gepflegtem Spielaufbau zu verschwenden, führte der Weg direkt in die Offensive.
Standard Lüttich 1:0 AS Eupen
So prüfte Nkounkou Nurudeen schon nach wenigen Sekunden. Nach 22 Minuten wurde die Partie dann allerdings für zehn Minuten unterbrochen, weil AS-„Fans“ Pyrotechnik aufs Feld warfen. „Noch ein Zwischenfall und das Spiel wird definitiv abgebrochen“, lautete die Message des Schiedsrichters.

Standard kam stärker aus dieser Zwangspause stärker raus und drückte immer mehr auf den Führungstreffer. Zeitweise hielt Manaf Nurudeen die AS Eupen durch mehrere Paraden und Reflexe – wie gegen Amallah, Siquet oder Klauss – im Spiel.
Unmittelbar vor der Pause legte sich die AS das Ei dann aber selbst ins Nest: Emmanuel Agbadou traf ins eigene Netz (45.).

Nach Wiederanpfiff scheiterte Amallah am Pfosten, kurz später schoss Pechvogel Agbadou aus der Distanz am Tor vorbei. Das sollte es für lange Zeit dann aber gewesen sein – unter anderem wegen vieler Wechselunterbrechungen verlor die Partie massiv an Spielfluss. Erst die spektakuläre Parade von Nurudeen gegen Siquet brachte wieder Leben hinein (77.).
Kurz vor Ende der regulären Spielzeit bekam die AS zuerst einen Elfmeter zugesprochen, der dann aber zurückgenommen wurde. Es war die letzte Aktion der Partie – Standard Lüttich gewonnt das Derby gegen die AS. (tf)


Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren