Klassenunterschied im Derby: Eupen fegt über Eynatten-Raeren hinweg

<p>Derbysieger: Die KTSV Eupen lässt sich feiern.</p>
Derbysieger: Die KTSV Eupen lässt sich feiern. | Foto: Bernd Rosskamp

Das erste Derby zwischen KTSV und HCER seit vier Jahren (im November 2017 trafen beide Klubs im Landespokal aufeinander) eröffneten Eynattens Dominique Cuitana mit seinem 1:0 und Stijn Joosten mit dem Ausgleich.

KTSV Eupen 36:20 HC Eynatten-Raeren

Nach fünf Minuten allerdings zog Eupen das Tempo extrem an und ließ den Gästen kaum mehr eine Chance. Hinten stand die Abwehr bombensicher, vorne klappte vor allem das Zusammenspiel mit dem starken David Denert und Damian Kedziora. Als HCER-Trainer Bruno Thevissen nach zwölf Minuten seine erste Auszeit nahm, führten die Eupener bereits mit 9:3.

Dabei verzweifelte Eynatten-Raeren, das zudem Benoît Neuville wegen einer Sprunggelenksverletzung verlor, vor allem an einem Mann: Mark Leckebusch zeigte im KTSV-Tor, dass er auch mit 34 Jahren noch immer Topleistungen abrufen kann. Alleine in der ersten Halbzeit parierte er vier Siebenmeter und entschärfte auch aus dem Spiel heraus mehrere Angriffe. Halbzeitstand: 18:8.

<p>David Denert gab im Eupener Spiel den Regisseur.</p>
David Denert gab im Eupener Spiel den Regisseur. | Foto: Bernd Rosskamp

Auch im zweiten Durchgang ließen die Eupener vor ausverkaufter Halle (450 Tickets waren bei diesem Covid-Safe-Event in den Verkauf gegangen) bei den Blau-Weißen keine Hoffnung aufkommen und vergrößerten den Vorsprung immer mehr (25:11, 39.).

Leckebusch machte indes dort weiter, wo er vor der Pause aufgehört hatte und parierte gegen Moussa Top und Eric Vreven die nächsten Siebenmeter (29:13, 43. und 31:15, 50.). Auch Brian Dormann, der Leckebusch in der Schlussphase ersetzte, hielt einen Siebenmeter. Den insgesamt achten Versuch verwandelten die Eynattener dann aber endlich (32:19, 54.).

Drei Minuten vor Schluss bekam auf Eupener Seite auch Eigengewächs Mikka Förster die Chance, sich in die Toschützenliste einzutragen und traf zum umjubelten 36:20. Auf der KTSV-Bank begannen die „Derbysieger, Derbysieger, hey, hey!“-Gesänge.

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment