Christian Recker neuer Ansprechpartner für Dorf- und Viertelgruppen

<p>Christian Recker mit DG-Ministerin Isabelle Weykmans</p>
Christian Recker mit DG-Ministerin Isabelle Weykmans | Foto: DG-Regierung

Was tun, wenn Symptome und Krankheitsbilder im eigenen Dorf erkannt werden? „Erst einmal tief durchatmen“, sagt Christian Recker, Referent für Dorfentwicklung bei den Ländlichen Gilden und rät: „Dann sich umschauen, wie andere die Herausforderungen angehen. Lösungen gibt es immer.“ Die Ländlichen Gilden sind seit vielen Jahren neben ihrer Rolle als Erwachsenenbildungsorganisation ein wichtiger Akteur im Bereich der Ländlichen Entwicklung. Sie richten den Dorfentwicklungspreis aus und sind erster Ansprechpartner für kleinere Bürgerprojekte. Seit September 2021 sind alle Bürgergruppierungen aus Straßen, Vierteln oder Dörfern eingeladen, ein Stück eigene Dorfzukunft in die Hand zu nehmen

„Ohne Ehrenamtliche, ohne Engagierte und Anpacker, ohne die Dorf- und Viertelgruppen bleibt ein Ort einfach nur eine Ansammlung von Übernachtungsstätten. Jede und jeder Einzelne hält den Organismus „Dorf“ am Leben, nimmt dadurch aktiv teil an der Entwicklung seiner Heimat und entscheidet konkret darüber, wie sein Umfeld, sein Dorf und seine Gemeinde aussehen soll. Das wollen wir mit allen Kräften unterstützen“, meint auch Ministerin Isabelle Weykmans.

Wenn Bürger ein konkretes Bedürfnis haben, das Dorf auch für die Zukunft lebenswert zu gestalten, stehen die Ländlichen Gilden mit Rat und Tat zur Seite. Sie verstehen sich als erster Anlaufpunkt, wenn sich ehrenamtliche Bürgergruppierungen finden und stellen ihre Erfahrung im Bereich Projektmanagement zur Verfügung.

Unter dem Titel „Unser Dorf ist lebenswert“ sollen gemeinsam Projektideen mit Modellcharakter umgesetzt werden – das heißt dorfeigene, kreative Lösungen, die andernorts zum Nachmachen anregen. Konkret beraten die Ländlichen Gilden Bürgergruppierungen dazu, wie sie Projektideen erfolgreich angehen und verwirklichen können und andererseits, wo und wie sie Gelder für ein Projekt zusammenbekommen. Darüber hinaus bieten sie eine Begleitung während der verschiedenen Projektphasen und außerdem eine Evaluation nach der Umsetzung an.

Nach der coronabedingten Pause sollen dieses Jahr schon erste Bürgerprojekte in Angriff genommen werden. Langfristig soll außerdem die Webseite dorfentwicklung.be zu einer wichtigen Anlaufstelle für Ländliche Entwicklung werden. Hier sollen neben Aktualitäten und Informationen auch gute Beispiele aus ostbelgischen Dörfern als Inspiration zu finden sein. Infos unter: www.dorfentwicklung.be; Ansprechpartner: Christian Recker; christian.recker@bauernbund.be; Telefon: 080/410065; 0493/67 13 69. (red/sc)

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