DG-Parlament fordert Tempo und wenig Bürokratie bei der Hilfe für Flutopfer

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Dieses Bild entstand nach dem Hochwasser in der Eupener Unterstadt. | Foto: David Hagemann

Die Abgeordnete Inga Voss-Werding (Ecolo) forderte eine schnelle und unbürokratische Hilfe für die Betroffenen. Sie habe sehr viel Allgemeines, aber zu wenig Konkretes dazu gehört, meinte sie. Sandra Houben-Meessen (CSP) betonte, die Flutopfer hätten jetzt sicherlich etwas Anderes zu tun, als sich darüber Gedanken zu machen, wo man Zuschüsse herbekomme oder was man beim Wiederaufbau besser machen könnte. könnte. In der Ausschusssitzung hatte Céline Kever (SP) eine Frage zum Hochwasser-Soforthilfeprogramm gestellt und Inga Voss-Werding Fragen zu Zuschüssen zum Wiederaufbau von Heizungen und zur Unterstützung von Organisationen gestellt, die von dem Hochwasser betroffen waren.

Wichtige Anlaufstelle für die Wohnhilfe der DG – darüber ist eine Hilfe von 2.500 Euro möglich – seien die jeweiligen ÖSHZ, vor allem natürlich das ÖSHZ Eupen, antwortete Gemeinschaftsminister Antonios Antoniadis (SP). Die Rückmeldungen der ÖSHZ seien sehr positiv, wenn auch sehr unterschiedlich. „Allgemein wird bemerkt, dass mittlerweile mehr Menschen sich getraut haben, einen Antrag zu stellen“, so der Minister.

Mit Blick auf die Frage zum Wiederaufbau von Heizungen verwies Antoniadis auf das neue Prämiensystem der DG zur Steigerung der Energieeffizienz der Wohngebäude, das ab dem 1. November in Kraft treten werde. In diesem Rahmen werde eine Prämie für den Austausch einer Heizungsanlage durch eine Heizwärmepumpe oder kombinierte Wärmepumpe, durch einen Biomassekessel oder durch den Einbau eines lokalen Biomassenofens (Pellets oder andere Biomasse) gewährt. Bis die Reform in Kraft tritt, sei aber auch jetzt schon eine Unterstützung möglich. „Aufgrund der Vereinfachungen im Vergleich zum heutigen System rechnen wir mit einem starken Anstieg der Prämienanträge“, so der Minister. Dazu habe die DG-Regierung die von der Wallonischen Region übertragenen Mittel in Höhe von 500.000 Euro auf 1.500.000 Euro pro Jahr erhöht. Hinzu komme das Investitionspaket im Bereich des öffentlich geförderten Wohnungsbaus, mit dem in einer ersten Phase die energetische Sanierung des Bestands in Angriff genommen werden soll. Information und Sensibilisierung zur Energie- und Ressourceneffizienz sei Sache der Beratungsgespräche durch die Energieberatungsstelle Ostbelgien.

Auch den betroffenen Organisationen sei Hilfe angeboten worden, entweder in direkter Form, „indem wir Umzüge und Mietverträge finanziell unterstützt und die Zuschussgarantie gegeben haben sowie bei Infrastrukturvorhaben sowohl für die Bauarbeiten als auch für die Ausrüstung einen 90-prozentigen Zuschuss zahlen werden“. Soziale Einrichtungen würden auch indirekt unterstützt, zum Beispiel mit dem Hilfspaket der DG an die Gemeinden, dessen Höhe von 15 auf 30 Millionen Euro erhöht worden sei. (sc)

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