Mehrwertsteuersatz für Haarprothesen gesenkt

<p>Mehrwertsteuersatz für Haarprothesen gesenkt</p>
Illustrationsbild: dpa

Viele Menschen denken automatisch an Krebs, wenn von krankheits- oder behandlungsbedingtem Haarausfall die Rede ist, aber sogenannte Alopezie kann die verschiedensten medizinischen Ursachen haben. Manche Patienten leiden ihr Leben lang an und unter übermäßigem Haarausfall bis hin zu Kahlheit.

Die Kosten für eine Haarprothese variieren je nach Machart: zwischen 750 Euro für ein Haarteil aus Kunstfasern und mehr als 2.000 Euro für eine Echthaar-Prothese. Dank der Mehrwertsteuer-Senkung von 21 auf sechs Prozent kann der Selbstkostenpreis für den Patienten um mehrere hundert Euro gesenkt werden. Um in den Genuss der ermäßigten Mehrwertsteuer zu kommen, muss der Patient lediglich ein Rezept vom behandelnden Arzt oder Dermatologen vorlegen.

„Wenn Menschen die körperlichen und seelischen Folgen einer Krankheit oder eines Leidens mit einer Haarprothese lindern können, ist es nur logisch, dass wir so vielen Betroffenen wie möglich die Möglichkeit geben, dies zu tun. Mit dieser Mehrwertsteuersenkung sorgen wir dafür, dass Patienten Hunderte von Euro sparen können und dass die Schwelle zu hochwertigen Haarprothesen deutlich gesenkt wird“, so Van Peteghem. (belga/sue)

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