„In dem für die Sendung typischen thematischen Rundumschlag“ ging es auch um die Überschwemmungen des 14. und 15. Juli und deren Aufarbeitung auf diversen Ebenen, hieß es in einer Mitteilung aus dem Kabinett von Paasch. Dieser rief dabei nochmals die gewaltigen Zerstörungen in Erinnerung, die die Wassermassen auch in Teilen der Deutschsprachigen Gemeinschaft hervorgerufen haben.
Mitbürger hätten innerhalb von Stunden mitunter alles verloren, was ihr bisheriges Leben ausmachte. „Es ist absolut normal und legitim, dass diese Menschen sich Fragen stellen und Antworten auf diese Fragen erwarten. Sie möchten wissen, ob diese Katastrophe verhindert hätte werden können, ob Fehler begangen wurden und vor allem auch, welche Schlussfolgerungen gezogen werden, um die Wiederholung eines solchen Dramas auszuschließen“, so der DG-Regierungschef.
Es sei nun Aufgabe der parlamentarischen Kommission der Wallonischen Region und der Justiz, ehrliche und objektive Antworten auf diese sehr legitimen Fragen der Bevölkerung zu geben. Wohl auch mit Blick auf diesbezügliche Aussagen des zuständigen wallonischen Ministers Philippe Henry (Ecolo) merkte Paasch an, dass er es vermeiden werde, den Schlussfolgerungen der Kommission vorzugreifen und sich vorab schon ein Urteil zu bilden.
Bereits vor einigen Wochen forderte Paasch bei Henry eine Aufklärung der Geschehnisse ein, insbesondere was die Rolle und den Anteil der Eupener Talsperre an den Überschwemmungen betrifft. Der Minister sagte objektive Antworten zu und bekanntlich erfolgte nun die Einrichtung einer parlamentarischen Untersuchungskommission sowie die Bezeichnung eines unabhängigen Studienbüros, „deren Schlussfolgerungen ich wie Sie erwarte“, so Paasch. (red/sc)

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