Belgische Krankenhäuser beteiligen sich an großer Brustkrebsstudie - Forscher suchen Freiwillige

<p>Einen hundertprozentigen Schutz vor Brustkrebs gibt es leider nicht. In der Deutschsprachigen Gemeinschaft erkrankt etwa jede zehnte Frau im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. In Belgien ist Brustkrebs sogar mit Abstand die häufigste Krebserkrankung bei Frauen.</p>
Einen hundertprozentigen Schutz vor Brustkrebs gibt es leider nicht. In der Deutschsprachigen Gemeinschaft erkrankt etwa jede zehnte Frau im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. In Belgien ist Brustkrebs sogar mit Abstand die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. | Foto: belga

Wie Studienkoordinatorin Dr. Veronique Le Ray mitteilt, trägt die Untersuchung mit 85.000 Patientinnen den Namen „MyPeBS“, was für „my personalising breast cancer screening“ steht, also personalisierte Brustuntersuchung. Dafür sollen unter anderem in Belgien 10.000 Frauen untersucht werden. Vor diesem Hintergrund lädt die Fondation contre le Cancer (in Flandern: Stichting tegen Kanker) Frauen im Alter zwischen 40 und 70 Jahren ein, sich an der Studie zu beteiligen.

„Die Anti-Krebs-Stiftung misst der Vorsorgeuntersuchung große Bedeutung bei, da sie für die Entwicklung der Krankheit entscheidend sein kann. Die Förderung von Innovationen in diesem Bereich ist von grundlegender Bedeutung. Deshalb ermutigen wir alle betroffenen Frauen, sich zu beteiligen und gemeinsam die Zukunft der Brustkrebsvorsorge zu gestalten“, erklärt Dr. Veronique Le Ray.

Das länderübergreifende Projekt, an dem sich neben Belgien auch Frankreich, Israel, Italien, Spanien und das Vereinigte Königreich beteiligen, wird von de französischen Firma Unicancer geleitet. In Belgien wird die Studie vom Institut Jules Bordet in Brüssel organisiert. Insgesamt beteiligen sich zehn Krankenhäuser an der Untersuchung – dazu zählen unter anderem das CHU Brugmann in Brüssel, das Uniklinikum in Löwen und das CHwapi mit Sitz in Tournai. (belga/ed/calü)

Weitere Informationen über MyPeBS gibt es HIER.

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