Die Justiz ermittele wegen des Todes als Folge einer anderen Tat, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa am Mittwoch. Die Leiche eines Mannes Mitte 20 war laut Medienberichten am vergangenen Wochenende im See Mezzano an der Grenze zwischen dem Latium und der Toskana gefunden worden.
Die nicht genehmigte Party sorgte angesichts der Corona-Pandemie bereits für Empörung in der italienischen Politik. „Das ist eine Ohrfeige an den Menschenverstand und an die Italiener, die sich an die Regeln halten“, sagte der Chef der rechten Lega, Matteo Salvini. Medienberichten zufolge begann die Party mit einigen tausend Teilnehmern in der Nacht vom 13. auf den 14. August. Ordnungskräfte seien vor Ort, um Menschen daran zu hindern, zur Party zu kommen.
Laut Zeitung „Corriere della Sera“ sind auch Menschen aus Belgien, Frankreich, Spanien und Deutschland auf dem Gelände. „La Repubblica“ veröffentlichte online Bilder von einem Feld in der Nähe des Sees, wo Partygäste in der Sommerhitze mit Autos und Wohnwagen kampierten. Die Behörden hoffen dem Bericht zufolge, dass die Raver das Gebiet bald verlassen. In Italien berichten Polizei und Medien immer wieder von nicht genehmigten Rave-Partys. (dpa/calü)

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