Damit sinkt die sogenannte Übersterblichkeit weiter, nachdem sie im April bei rund 20 Prozent gelegen hatte. Der höchste Wert seit Pandemiebeginn wurde im November 2020 mit 40 Prozent verzeichnet, dieser sank dann bis Februar auf knapp sechs Prozent, bevor es im Frühjahr wieder zu einem Anstieg kam.
Aus der Statistik geht nicht hervor, wie viele Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben sind. Es wird aber betont, dass die teils erheblichen Anstiege der Übersterblichkeit weitgehend mit Covid-19-Ausbrüchen in den jeweiligen Ländern zusammenfallen. Die Daten unterscheiden keine Todesursachen und differenzieren nicht nach Geschlecht oder Alter.
Die Daten der Übersterblichkeitsrate im Juni (6 %) zeigen große Unterschiede: In Schweden lag der Wert zwei Prozentpunkte unter dem EU-Schnitt, in Lettland verzeichnete er dagegen ein Plus von 20 Prozent. In Belgien wurde es nach Angaben von Eurostat zuletzt kaum eine Übersterblichkeit (+0,3 %) festgestellt. (dpa/calü)

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