Arbeitgeber hätten durch die neuen Regeln die Möglichkeit, „Angestellte von ihren Aufgaben fernzuhalten, wenn diese mit Kunden zu tun haben oder mit anderen interagieren, und so das Risiko zu verringern, dass diejenigen, die nicht geimpft sind, Covid-19 am Arbeitsplatz verbreiten“, so die Zeitung „Sydney Morning Herald“.
Eine Impfpflicht soll es aber weiter nicht geben, so Morrison. „Das Impfprogramm in Australien ist kostenlos und nicht obligatorisch. Das ist ein sehr wichtiger Grundsatz“, betonte der Premier.
Trotz steigender Corona-Zahlen in vielen Landesteilen herrscht eine große Impfskepsis. Laut „Our World in Data“ sind bislang 18 Prozent der 25 Millionen Australier vollständig geimpft. Das Land lebt seit März 2020 weitgehend abgeschottet. Die Grenzen sind geschlossen.
In Belgien dürfen Arbeitgeber den Impfstatus bislang nicht abfragen und verarbeiten. Ob die Leitlinie künftig großzügiger ausgelegt werden kann, ist noch strittig. (dpa/calü)

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Premier Morrison:“Das Impfprogramm in Australien ist kostenlos und nicht obligatorisch. Das ist ein sehr wichtiger Grundsatz.“
Für das Verhalten von Morrison gibt es ein berühmtes „Vorbild“: Pontius Pilatus! Auch er ließ andere die „Drecksarbeit“ machen. Nicht der Staat wird die Impfunwilligen niederringen, sondern die Arbeitgeber, Restaurantbesitzer, Reiseveranstalter, Kulturträger etc. sollen das übernehmen, derweil die Politiker „ihre Hände in Unschuld waschen“.
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