Die Profiliga habe mit dem Unternehmen ein Prinzipienabkommen erzielt, berichteten spanische Zeitungen wie „Mundo Deportivo“, „Marca“ und „La Vanguardia“ unter Berufung auf LaLiga-Präsident Javier Tebas. Die Profiliga in Madrid bestätigte den Deal auf Anfrage. Die noch nötige Ratifizierung des Abkommens gelte als Formsache.
Rund 90 Prozent des Geldes soll den Medienberichten zufolge unter den Vereinen verteilt werden. Es solle nicht nur den ganz großen Klubs wie Real Madrid und FC Barcelona zu Gute kommen, sondern auch in die Vereine des Frauen- und Amateurfußballs fließen. Der Verteilungsschlüssel soll auf einer Versammlung aller Klubs festgelegt werden, Barça könne aber mit rund 270 Millionen Euro, Real Madrid mit etwas mehr als 260 Millionen rechnen.
Durch diesen Deal werde der hoch verschuldete FC Barcelona trotz aller Probleme mit Superstar Lionel Messi „problemlos“ einen neuen Vertrag unterzeichnen können, schrieben „La Vanguardia“ und andere Medien unter Berufung auf LaLiga. Der Klub werde die finanziellen Auflagen dank der Finanzspritze erfüllen können. Vor allem die Gehaltskosten sind für Barcelona ein großes Problem, da die Liga seit einigen Jahren Gehaltsobergrenzen für alle Vereine festlegt. (dpa/tf)

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