Die erste große Säuberungsaktion fand am Samstag mit etwa 200 Freiwilligen statt. Sie bekamen einen Müllsack, Handschuhe und eine Greifzange, um den Schutt aufzusammeln. Jetzt, wo das Wasser wieder fast wie üblich im Flussbett fließt, sind die Rückstände des Hochwassers deutlich zu erkennen. „Das sind Holz, Bierkästen, Butterbrotdosen. Eigentlich alles, was normalerweise in den Kühlschrank gehört. Wir werden den Müll mit Hilfe von 230 Personen einsammeln, alles Freiwillige und oft aus der Region“, erklärte der Bürgermeister von Lanaken, Marino Keulen, dem flämischen Rundfunk (VRT). „Wir machen das jetzt erst, weil es sicher ist. Der an den Ufern zurückgebliebene Schlamm musste erst trocknen, damit die Menschen nicht ausrutschten und ins Wasser stürzten.“
Auch in Maaseik wurden am Samstag die Ufer der Maas gereinigt. „An einigen Stellen wird es noch schwieriger sein, weil das Wasser immer noch hoch steht, und die Ufer ziemlich steil sind“, sagte Bürgermeister Johan Tollenaere. „Wir finden an den Ufern vor allem eine Menge Plastikmüll. Einige Ufer werden aber auch von Landwirten zum Weiden ihrer Kühe genutzt. Deshalb ist es wichtig, dass der Plastikmüll entfernt wird. Sollte das Wasser in der Maas wieder ansteigen, würde der Plastik sowieso wieder im Wasser landen.“ (vrt/sc)

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