Nach Flut: Wasserproben aus den Talsperren

<p>Angespühlter Hausrat, darunter ein Kübel, Bierkästen und ein Holzfass, liegen im Nationalpark Eifel an einem Seitenarm des Urftsees am Ufer. Die Region war von der Hochwasserkatastophe stark betroffen. Der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) lässt aktuell das Wasser in der Urfttalsperre auf mögliche Rückstände prüfen.</p>
Angespühlter Hausrat, darunter ein Kübel, Bierkästen und ein Holzfass, liegen im Nationalpark Eifel an einem Seitenarm des Urftsees am Ufer. Die Region war von der Hochwasserkatastophe stark betroffen. Der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) lässt aktuell das Wasser in der Urfttalsperre auf mögliche Rückstände prüfen. | Foto: Oliver Berg/dpa

Ergebnisse lägen noch nicht vor. Im Einzugsbereich der Flüsse, die Urfttalsperre und Rurtalsperre in der Eifel speisen, seien während des Hochwassers Heizöltanks sowie Tankstellen unter Wasser gestanden.

Die Rurtalsperre ist der Füllmenge nach die zweitgrößte Talsperre in Deutschland mit 202,6 Millionen Kubikmetern Fassungsvermögen. Sie liegt westlich von Euskirchen. Ein Bereich des Talsperrenverbundes ist Teil der Trinkwasserversorgung für 600.000 Menschen in Aachen und den umliegenden Städten.

Der Sprecher sagte, eine Folge der Überschwemmung sei Treibgut auf der Wasseroberfläche. Der Verband habe Boote gemietet, die Baumstämme, Äste und angeschwemmten Müll von der Oberfläche entfernten. Zunächst seien Boote auf dem Obersee, einem Teil der Rurtalsperre, und auf der Urfttalsperre unterwegs. „Danach ist der Rursee an der Reihe“, sagte der Sprecher. Auf diesem nördlichen Teil des Gewässers kann Wassersport betrieben werden. Allerdings werde derzeit davor gewarnt. „Segelboote und Surfer können durch Treibgut gefährdet werden“, fügte der Sprecher hinzu. (dpa/sc)

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment