Es seien in den vergangenen Wochen mehrere Fälle dieser Masche in der Polizeizone Eifel gemeldet worden, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei.
So seien gezielt Frauen von einem Mann angeschrieben und in längere Gespräche verwickelt worden. Da auf dessen Profil ersichtlich sei, dass er mit anderen Personen aus der Gegend „befreundet“ sei, falle das Fakeprofil nicht sofort ins Auge.
Währenddessen werde vorgegeben, dass dieser Mann sich angeblich in Afrika aufhalte und irgendwann Geld nötig habe und aus diesem Grund um eine Überweisung. Der Schaden belaufe sich dabei meist auf mehrere tausend Euro.
Allgemein gehe ein Romantikbetrug immer gleich vonstatten: Die Betrüger verstehen es, in die Herzen und die Köpfe ihrer Opfer einzudringen und schaffen es so, diesen auch den letzten Cent zu rauben. Sie erzeugen schnell eine emotionale Abhängigkeit und nutzen diese dann schamlos aus.
Man versuche, das Opfer mit teilweise herzzerreißenden Geschichten, wie z.B. benötigtes Geld zur Therapie eines Krebsleidens, zum Überweisen von Geldsummen zu bewegen. Darauf sollte man auf keinen Fall eingehen. (red/arco)

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