DG lädt 3.350 12- bis 15-Jährige zum Impfen ein

<p>Seitens der DG erhalten 3.500 Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren eines Impfeinladung.</p>
Seitens der DG erhalten 3.500 Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren eines Impfeinladung. | Illustrationsbild: dpa

In Belgien machen Jugendliche im Alter zwischen 12 und 15 Jahren einen großen Teil der Gesamtbevölkerung aus (534.000 Personen bei einer Bevölkerung von elf Millionen). Studien haben gezeigt, dass junge Menschen ab zwölf Jahren fast doppelt so viele soziale Kontakte haben wie Erwachsene. Neben dem häufigen Kontakt zu Gleichaltrigen ist dies vor allem der enge Kontakt zu Großeltern und älteren Familienmitgliedern.

Die Impfung dieser Altersgruppe wurde Anfang Juli von der interministeriellen Konferenz der Gesundheitsminister beschlossen. Sie soll zum einen vor der Krankheit schützen und zum anderen die Verbreitung des Corona-Virus verringern.

Bereits Ende Juni hatten die Behörden mit der Impfung von Zwölf- bis 15-Jährigen mit einem erhöhten Risiko für eine schwere Covid-19-Erkrankung begonnen. Nun haben im Süden der DG rund 1.200 und im Norden über 2.100 Jugendliche eine Impfeinladung erhalten. Eingesetzt wird der Pfizer-Biontech-Impfstoff, der für diese Altersgruppe eine Zulassung der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) erhalten hat.

Der Minister betont, dass diese Impfeinladung als ein Angebot an die Jugendlichen verstanden werden soll, ihr Recht auf eine Impfung in Anspruch nehmen zu können. Dieses Impfangebot möchte die DG auch Jugendlichen ermöglichen, die nicht in der DG wohnen, aber hier zur Schule gehen. Interessenten können sich diesbezüglich bei der Impfhotline unter der Nummer 0800-23032 melden. (red/um)

Kommentare

  • Sehr geehrter Herr Antoniadis,

    Entgegen Ihrer Ankündigung, dass Kinder nicht zum Schutz der Allgemeinheit geimpft werden sollten, verschicken Sie nun an Letztere eine Einladung, und das entgegen der Empfehlung des Hohen Rates für Gesundheit, der am 8. Juli u.a. folgendes schreibt:

    „Auf der Grundlage unserer aktuellen wissenschaftlichen und epidemiologischen Erkenntnisse empfiehlt der Rat, dass Kinder im Alter von 12 bis 15 Jahren ohne Komorbidität(en) die Impfung gegen COVID-19 proaktiv beantragen können.“

    Das heißt, dass die Kinder sprich deren Erziehungsberechtigte die Initiative ergreifen können bzw. sollen, nicht Sie, Herr Minister.

    Des Weiteren ist im gleichen Gutachten des HRG folgendes zu lesen, was eindeutig GEGEN die Impfung von Kindern spricht:

    A) « Dennoch scheint das Sicherheitsprofil für den Impfstoff Comirnaty® bei Kindern und Jugendlichen etwas ungünstiger zu sein als bei Erwachsenen und Personen über 55 Jahren."

    B) «Der individuelle Nutzen für Kinder und Jugendliche ist gering.“

    C) „die direkten Auswirkungen der Impfung von Kindern und Jugendlichen auf das Gesundheitswesen sind daher vernachlässigbar“

    D) „Die Förderung der Impfung von Kindern und Jugendlichen, um die geringe Adhärenz einiger über 18-Jähriger zu ‚kompensieren‘ und damit die über 18-Jährigen, die die Impfung verweigert haben, ‚indirekt zu schützen‘, ist kein akzeptables Argument.“

    Quelle : https://www.health.belgium.be/sites/default/files/uploads/fields/fpsheal...

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