Insgesamt stabilisieren sich die Wasserstände in Wallonien oder sinken. Dieser Trend sollte sich in den nächsten Stunden fortsetzen, so die zuständige Generaldirektion für Mobilität und Wasserstraßen. Die Risiken von Überschwemmungen und Überläufen betreffen den Angaben zufolge immer noch hauptsächlich die Flüsse Gette, Mehaigne, Maas, Viroin, Eau Blanche, Eau d'Heure, Lesse, Lhomme, Ourthe, Amel, Weser und Our, hieß es.
Immer noch blieben am Samstagmorgen einige Straßenabschnitte für den Verkehr gesperrt. Zu den wichtigsten Straßen gehören ein Teil der E25 zwischen Embourg und der Ausfahrt Avroy-Laveu, die N30 zwischen Aywaille und Harzé, die N833 bei Hotton (in beiden Richtungen) und das gesamte Stadtzentrum von Wavre zwischen Place Bosch und der Kreuzung Fin Bec.
Derweil gab die Lütticher Polizei am Samstagmorgen ein neues Update zur Situation in der Maasstadt: Demnach wurde ein zweiter lebloser Körper in Angleur geborgen. „Die Nacht war recht ruhig, unsere Polizeibeamten waren präsent, um die betroffenen Gebiete zu sichern und Plünderungen zu verhindern. Leider wurde am frühen Abend eine weitere ältere Person in Angleur tot aufgefunden“, meinte der Sprecher.
Am Freitag meldete der Lütticher Bürgermeister Willy Demeyer (PS) einen ersten bestätigten Todesfall in Angleur. Am Samstagmorgen sank der Wasserstand in Lüttich weiter und ermöglichte die Wiedereröffnung der Rue de Tilff in Angleur. (belga/sc)

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