[Update] Zahl der Flutopfer steigt auf mindestens 23

<p>Die Gemeinde Verviers wurde von den Wassermassen hart getroffen.</p>
Die Gemeinde Verviers wurde von den Wassermassen hart getroffen. | Foto: belga

Stand Freitagmittag (13.58 Uhr) hat das Hochwasser in der Wallonie 23 Todesopfer gefordert – auch in Ostbelgien. Wie die Behörden bestätigten, ist am Mittwochabend ein 22-jähriger Mann im Eupener Ortsteil Nispert in den reißenden Stadtbach geraten und vom Sog der Wassermassen mitgerissen worden. Die meisten Todesopfer hat bislang die Gemeinde Verviers zu beklagen. Dort haben die heftigen Wassermassen insgesamt fünf Menschen das Leben gekostet.

Nach Angaben von Hervé Jamar sind in der Provinz Lüttich bislang nur sechs von 20 dort gefundenen Leichen identifiziert worden.

Es ist durchaus davon auszugehen, dass die Zahl der Todesopfer in den kommenden Stunden und Tagen steigen wird. Denn mancherorts werden immer noch Menschen vermisst. Nach Informationen des öffentlich rechtlichen Sender RTBF sind es in der Provinz Lüttich allein 13 Menschen. Es gebe zudem immer noch Menschen, die seit 36 Stunden ohne Essen und Trinken auf Dächern ausharrten. (belga/calü)

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