Lüttich mit blauem Augen davongekommen – Situation bleibt kritisch an Weser und Ourthe

<p>In Lüttich hatte sich am Donnerstagabend die Hochwasserlage zugespitzt.</p>
In Lüttich hatte sich am Donnerstagabend die Hochwasserlage zugespitzt. | Foto: belga

Der höchste Wasserstand wurde am Freitagmorgen in Maastricht erwartet. Die Maas stabilisiert sich zwischen Namür und Lüttich. Andere Wasserläufe befinden sich immer noch in einer kritischen Situation, unter anderem die Ourthe oder die Senne in Brüssel.

Erste Bilder vom Freitagmorgen zeigen bereits die Dienste der Stadt bei Säuberungsarbeiten entlang der Maas, beispielsweis am Quai de la Batte, wo üblicherweise der beliebte Sonntagsmarkt stattfindet.

Die Stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt, Catherine Defraigne, hat die Bewohner, die am Donnerstag aufgerufen wurden, ihre Wohnungen zu verlassen, auch am Freitag noch nicht in ihre Häuser zurückkehren lassen.

Unterdessen erhöht sich die menschliche Bilanz. Alleine in Verviers wurden bislang sechs Tote geborgen. Es bleiben aber noch eine Reihe von Personen, die derzeit nicht kontaktiert werden können und somit als vermisst gelten. Die Weser hat in der Region Verviers schwerste Schäden angerichtet. Auch in Chaudfontaine und Trooz bleibt die Situation kritisch. Überall sind die Rettungsdienste unterwegs. (os)

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