Alle 65 Vereine haben das Ziel erreicht

<p>Wandern gehörte zu den Challenge-Disziplinen.</p>
Wandern gehörte zu den Challenge-Disziplinen. | Foto: privat

Nichtsdestotrotz hatten es Sonntagabend alle 65 Vereine geschafft, mit Hilfe von mindestens 25 aktiven Teilnehmern 854 Kilometer zurückzulegen und sich somit die finanzielle Unterstützung von 500 Euro zu sichern.

Egal ob zu Fuß, auf dem (elektrischen) Fahrrad oder im Schwimmbad, jeder gesammelte Kilometer und aktive Teilnehmer zählte für die insgesamt 65 eingeschriebenen ostbelgischen Sportvereine. Diese mussten innerhalb der 15-Tage-Challenge das Ziel von mindestens 854 geleisteten Kilometern mit der Hilfe von mindestens 25 aktiven Teilnehmern erreichen. Dabei wurden die geradelten Kilometer durch vier geteilt und die geschwommenen mit sechs multipliziert.

Die Erwartungen des Leitverbands des Ostbelgischen Sports (LOS), der Organisator der Aktion, sind dabei weit übertroffen worden. So sind insgesamt 2.299 Teilnehmer für ihren Lieblingsverein aktiv geworden und haben 110.999 Kilometer hinterlegt.

„Ein wahres Vergnügen“, findet Daniel Baltus, Koordinator bei LOS: „Es ist wirklich beeindruckend, dass die Sportvereine und LOS so viele Menschen mobilisieren konnten und insgesamt mehr als 100.000 Kilometer zurückgelegt wurden.“

Alles in allem sei die von der Sportministerin Isabelle Weykmans (PFF) unterstützte LOS-Aktion ein voller Erfolg gewesen.

Denn Ziel der Challenge sei vor allem gewesen, dass der organisierte Sport in den Vereinen wieder Fahrt aufnehmen konnte und das Vereinsleben wieder in Schwung kam. Auch was dieses Ziel angeht, zeigt sich der Leitverband als äußerst optimistisch: „Viele Vereine haben Aktionen geplant, egal ob es gemeinsame Rad- oder Wandertouren waren, organisierte Läufe, oder aber das normale Training kurzerhand in eine Wanderung umfunktioniert wurde, da war von allem was dabei“, so Baltus.

Doch auch private und Einzel-Initiativen haben die Vereine schlussendlich über die Ziellinie geführt. Dass es nun tatsächlich alle teilnehmenden Vereine geschafft haben, sei vor allem der ostbelgischen Bevölkerung und den zahlreichen Teilnehmern zu verdanken, ergänzte die LOS-Geschäftsführerin Nathalie Beerden.

Ein schöneres Ende hätte sich der Veranstalter jedenfalls nicht wünschen können. „Deshalb möchten wir von LOS uns nochmal herzlich bei allen Teilnehmern bedanken“, so Baltus zum Schluss, „und wir hoffen natürlich, dass die Ostbelgier auch weiterhin aktiv und sportlich bleiben!“

(red/jph)

Andere interessante Artikel auf GrenzEcho.net

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment