Schweiz, Italien, Deutschland, Oranje? Wie sieht der Weg der Roten Teufel aus?

<p>Nach aktuellem Stand der Dinge treffen die Roten Teufel am Sonntagabend in Sevilla auf die Schweiz.</p>
Nach aktuellem Stand der Dinge treffen die Roten Teufel am Sonntagabend in Sevilla auf die Schweiz. | Foto: belga

Er wird erst am Mittwochabend bekannt, nachdem alle Gruppen ihren dritten Spieltag absolviert haben und feststeht, welche Gruppendritten ins Achtelfinale ziehen. Seit der Aufstockung der EM auf 24 Teams im Jahr 2016 ziehen nämlich auch die vier besten Gruppendritten in die K.o.-Runde ein.

Die Rangliste der Gruppendritten sieht nach den Spätspielen vom Dienstag wie folgt aus:

1. Tschechien (Gruppe D, 4 Punkte, Torverhältnis: +1)

2. Schweiz (A, 4, -1)

3. Portugal (F, 3, +1)

4. Ukraine (C, 3, -1)

5. Finnland (B, 3, -2)

6. Spanien (E, 2, 0)

Die Schweiz und Tschechien zählen bereits definitiv zu den vier besten Gruppendritten, sind also sicher für das Achtelfinale qualifiziert. Welcher Gruppendritte nun auf welchen Gegner trifft, wird anhand folgender Tabelle ermittelt.

Grafik: GrenzEcho

Dafür ist ausschlaggebend, aus welchen Gruppen die Gruppendritten stammen, die es ins Achtelfinale geschafft haben. Kommen sie beispielsweise aus den Gruppen A, B, C und D, trifft Belgien am Sonntag auf den Dritten der Gruppe A: die Schweiz. Für dieses Szenario gibt es drei Möglichkeiten, ebenso für ein Spiel gegen den Dritten der Gruppe E, aktuell Spanien.

Eine Chance von 1/8 besteht für ein Duell mit dem Dritten der „Todesgruppe F“, dann würden die Roten Teufel entweder auf Frankreich, Deutschland oder Portugal stoßen.

Rechnet man weiter – und würden De Bruyne und Co. ihr Achtelfinale gewinnen – würden sie im Viertelfinale am 2. Juli in München gegen Italien oder Österreich spielen. Das Halbfinale könnte den Sieger der besagten Gruppe F bereithalten. Ein „Derby“ gegen die Niederlande ist erst im Finale möglich.

Sowohl die Halbfinals als auch das Endspiel finden im Londoner Wembley-Stadion statt – sofern die UEFA nicht doch Budapest als neuen Spielort für die letzten drei Partien des Turniers bestimmt. (tf)

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