Christian Eriksen bekommt Defibrillator – Arzt spricht über Rettung

<p>Christian Eriksen bekommt Defibrillator – Arzt spricht über Rettung</p>
Foto: belga

Ein derartiges Gerät werde „nach einem Herzinfarkt aufgrund von Rhythmusstörungen benötigt“. Die Einsetzung eines sogenannten ICD sei von nationalen und internationalen Experten übereinstimmend als Behandlungsmethode vorgeschlagen worden. Eriksen sei damit einverstanden, hieß es in der Erklärung weiter. Die Implantation eines Defibrillators bedeutet nicht automatisch das Karriereende.

Die lebensrettenden Maßnahmen am Samstag wurden derweil von einem deutschen Arzt koordiniert: Jens Kleinefeld aus Köln übernahm bei der Rettung die Verantwortung. Die Ärzte hätten Eriksen nur zwei bis drei Minuten nach dem Kollaps mit dem Defibrillator „geschockt“, sagte der 57-Jährige der „Bild“. Das habe sogleich geholfen. „Nach zwei Minuten sah ich auf dem EKG-Monitor: Der Schock war erfolgreich. Dann dauerte es noch 20 oder 30 Sekunden, bis das Bewusstsein von Eriksen zurückkehrte. Er machte die Augen auf und sprach mit mir“, berichtete Kleinefeld. Eriksen habe gleich gesagt: „Ja, ich bin da. Und dann sagte er noch: Oh Sch... ich bin doch grad mal 29 Jahre alt.“ (sid)

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