Blutspendeaktion am 18. Juni in der Klinik St. Josef - Auch Erstspender sind eingeladen

<p>Die Klinik St. Josef lädt am Freitag, 18. Juni, zur Blutspendeaktion ein.</p>
Die Klinik St. Josef lädt am Freitag, 18. Juni, zur Blutspendeaktion ein. | Foto: Allan Bastin

Anmelden muss man sich dabei nicht. Es reicht, vorbeizukommen, seinen Personalausweis mitzubringen und den Schildern in der Klinik zu folgen. Der Spender muss dabei zwischen 18 und 70 Jahren alt sein, für Erstspender gilt ein Höchstalter von 66 Jahren.

„Auch während der Coronapandemie brauchen wir natürlich weiterhin Blut und wir haben zusätzliche Hygienemaßnahmen vorgesehen“, erklärt Sabrina Hannen, Dienstleiterin des Klinik-Labors, die das Projekt mit organisiert hat. „Im letzten Jahr hatten wir etwa halb so viele Spender wie im Jahr davor, also 2019. Dabei ist insbesondere die Zahl der Erstspender zurückgegangen und es fehlt uns dadurch an Nachwuchs für die regelmäßigen Spender, die altersbedingt aufhören müssen. Vor allem Krebspatienten und Patienten, die sich auf der Intensivstation befinden, benötigen häufig Bluttransfusionen.“

Das Rote Kreuz sucht umso dringender Spender vor den Sommerferien, in denen erfahrungsgemäß weniger Menschen spenden kommen. Ein Blutspendetermin dauert knapp eine Stunde. Innerhalb kurzer Zeit hat der Körper den Blutverlust ersetzt und bereits nach zwölf Wochen darf wieder gespendet werden. Nach der Corona-Impfung muss man 48 Stunden bis zur Spende abwarten, bei Symptomen einer Infektion 17 Tage.

Der Weltblutspendertag wurde 2004 von der WHO und der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften ins Leben gerufen. Der 14. Juni wurde speziell ausgewählt, da an diesem Tag im Jahr 1868 Karl Landsteiner geboren wurde. Er war der Entdecker der verschiedenen Blutgruppen und stellte 1901 fest, dass die Blutübertragung von unterschiedlichen Blutgruppen zu einer Verklumpung des Blutes führen kann. (red/ab)

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