Der Serbe Djokovic schlug Goffin-Bezwinger Musetti im Achtelfinale der French Open in fünf Sätzen. Beim Stand von 6:7 (7:9), 6:7 (2:7), 6:1, 6:0, 4:0 aus Djokovics Sicht gab Musetti nach 3:27 Stunden Spielzeit verletzt auf. Auch Nadal hatte im ersten Satz Probleme mit Sinner, setzte sich dann aber souverän 7:5, 6:3, 6:0 nach 2:07 Stunden durch und bleibt ohne Satzverlust.
„Hut ab vor ihm, dass er in wichtigen Momenten gut gespielt hat“, sagte Djokovic über Musettis beeindruckende Leistung: „Nachdem ich den zweiten Satz verloren hatte, mich umgezogen habe und zurück auf den Platz kam, fühlte ich mich einfach anders. Ich war ein anderer Spieler und hatte ein besseres Gefühl bei den Schlägen.“
Djokovic zog zum 49. Mal in die Runde der letzten Acht bei einem Grand-Slam-Turnier ein. Sein nächster Gegner ist in Matteo Berrettini erneut ein Italiener. Berrettini war nach dem Rückzug von Roger Federer (Schweiz) kampflos ins Viertelfinale eingezogen. Nadal steht nun bei 104 Erfolgen in Paris bei nur zwei Niederlagen und trifft auf Diego Schwartzman, der die deutsche Nummer zwei Jan-Lennard Struff (Warstein) bezwang.
Djokovic peilt in Paris seinen zweiten Titelgewinn nach 2016 und seinen insgesamt 19 Grand-Slam-Triumph an. Er will zu den Major-Rekordsiegern Nadal (Spanien) und Federer aufschließen, die jeweils 20 Grand Slams gewonnen haben. Im Halbfinale könnten Djokovic und Nadal aufeinandertreffen.
Bei den Damen gab es dagegen die nächste Überraschung. Mit Sofia Kenin schied die nächste Favoritin frühzeitig aus. Die Amerikanerin, die im vergangenen Jahr im Finale stand, unterlag der Griechin Maria Sakkari, die zuvor Elise Mertens ausgeschlatet hatte, klar mit 3:6, 1:6. (sid/dpa/jph)

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