Hintergrund ist die Zulassung für Ärzte (die Inami-Nummer), mit der die Föderalregierung zurzeit wieder beschäftigt ist. Die Gesundheitsversorgung müsse nach Corona „völlig neu“ überdacht werden, findet der FEF. Es sei ein „absurdes Paradoxon“, eine Auswahl bei den Ärzten (über die Zulassungsnummern) durchzuführen, während es gleichzeitig einen Mangel in Belgien gebe. „Von 3.000 bis 4.000 Studenten, die die Aufnahmeprüfung machen, bestehen nur 20 Prozent. Tausende von Studenten können deshalb ihr Studium nicht aufnehmen, während bereits jetzt für drei in den Ruhestand gehende Allgemeinmediziner nur einer als Ersatz ausgebildet wird“, heißt es. Der Mangel betreffe nicht nur Allgemeinmediziner, sondern auch Spezialisten. Aufgefallen sei auch, dass Absolventen aus wohlhabenden Verhältnissen traditionell besser bei der Aufnahmeprüfung abschnitten. Dieser „soziale Filter“ sei nicht hinnehmbar, so der FEF. (sc)
FEF gegen Aufnahmeprüfung

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