Lukas Nmecha und die deutsche U21 bejubeln Finaleinzug

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Lukas Nmecha traf bei der U21-EM bereits dreimal. | Foto: EPA

„Für mich geht es darum, das Turnier zu gewinnen. Wer am Ende die Tore schießt, ist mir eigentlich egal“, sagte Florian Wirtz, der mit seinen zwei Treffern beim 2:1 (2:0) im Halbfinale gegen die Niederlande den Weg ins Finale geebnet hatte.

Dort will sich die wichtigste Nachwuchs-Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes, zu der auch der Anderlechter Lukas Nmecha gehört, nun zum dritten Mal nach 2009 und 2017 zum Champion in dieser Altersklasse krönen. „Ich glaube, die Mannschaft hat kein Limit“, sagte Verteidiger Nico Schotterbeck, und Kuntz lobte: „Dieser Teamspirit, dieser Teamgeist, das ist schon überragend.“ Auch der „ausgeglichene Kader“ sei ein Vorteil der aktuellen U21-Generation. Den Finaleinzug oder gar den Titel hätten der Mannschaft um Nmecha, der im Turnier bereits dreimal getroffen und ein weiteres Tor vorbereitet hat, jedoch nur die wenigsten zugetraut. „Die Mannschaften, die vom Marktwert her höher eingeschätzt waren, sind alle zu Hause“, sagte Kuntz. „Ich glaube, dass die Jungs jetzt schon gezeigt haben, dass sehr viel Talent in ihnen drinsteckt.“

Auch für Kuntz, der nach dem angekündigten Abschied von Joachim Löw lange als neuer Bundestrainer gehandelt worden war, ist das dritte Endspiel bei seinem dritten Turnier ein außergewöhnlicher Erfolg. „Der Job passt, mein Trainerteam passt, mein Staff passt“, sagte er. „Scheinbar bin ich im richtigen Moment am richtigen Platz.“ (dpa/tf)

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