„Open Art Sunday“ geht in die zweite Runde

<p>Am Sonntag gewähren Britta und Marcel Schoenen einen Einblick in ihr Atelier in Raeren.</p>
Am Sonntag gewähren Britta und Marcel Schoenen einen Einblick in ihr Atelier in Raeren. | Foto: Stefan Braun

Auf der deutschen Seite von Lemiers, direkt an der niederländischen Grenze, gestaltete die Bildhauerin Birgitta Lancé den Skulpturenhügel. Die Leidenschaft für das Erfinden von Orten führte die Künstlerin zu den Skulpturen, in die sich der Besucher hineinsetzen und eintauchen kann. Von 14 bis 17 Uhr (Senserbachweg 210, Aachen).

Das KuKuK lädt zu einem erwanderbaren Kunstgenuss mit der Grenzkunstroute021 „fragil“. Die Freilichtausstellung umfasst 16 Kunst-Stationen im Grenzwald, verteilt auf einem drei Kilometer langen Rundweg. Die künstlerischen Ausdrucksformen bewegen sich zwischen Environmental Art, Installation und Skulptur, im Spannungsfeld zwischen zart beobachtend und wuchtiger Behauptung. Erstmalig präsentiert KuKuK eine thematisch angegliederte, großformatige Fotoausstellung auf dem roten Fußgängersteg am Grenzpunkt null. Vernissage ab 14 Uhr mit Konzert, Kuratoren-Führung und Opening Lounge mit DJ-Team Grenzschutz (Aachener Straße 261, Raeren)

Jef Wishaupt öffnet in Vaals sein Atelier und zeigt in der Galerie kleinere Skulpturen und Schmuckkunst. Im angrenzendem Naturschutzgebiet, das sich bis zur belgischen Grenze erstreckt, können größere und monumentale Kunstwerke bei einem Spaziergang durch Wälder und Wiesen entdeckt werden. Von 12 bis 18 Uhr (Wolfhaag 22-24, Vaals, Niederlande)

Prof. Wolgang Binding öffnet sein Atelier und den Skulpturengarten für den Besuch. Prof. Binding ist Steinmetz und Bildhauer. Seine Tier- und Menschenfiguren drücken eine tiefe Begeisterung und Wertschätzungen für alle Lebewesen aus. Viele seiner Plastiken besitzen eine besondere Standfestigkeit und Stärke, so auch die Ziegen-Großplastik, die in die Sammlung des Guggenheim Museum eingegangen ist. Von 14 bis 18 Uhr (Johannisberg in Raeren)

Das Diplom-Designer-Paar Britta und Marcel Schoenen öffnet die Tore seines „schoenen“ Bruchsteinhofes auf Berlotte. Mit Gemälden, Zeichnungen und Objekten von Sehnsuchtsorten präsentiert das Künstlerpaar (Küsten-)Landschaften von Mediteranien bis zum Outback Australiens. Von 13 bis 17 Uhr. (Berlotter Straße 30, Raeren)

Die beiden Künstler Antonio Máro – Vater und Sohn – öffnen wieder das Ramírez Máro Institut. Seit 1972 arbeiten Vater Apolo Ramírez Máro und sein Sohn Rafael Ramírez Máro gemeinsam unter dem Künstlernamen Antonio Máro und entwickeln zusammen den prägnanten Márostil. Von 14 bis 17 Uhr (Gostert 102, Raeren )

Die Galerie Atelier I.S. zeigt weiterhin Werke von Michael Vogt. Der international anerkannte Maler erfasst die einfache Realität der Dinge, verleiht ihnen ein Eigenleben und macht dennoch die Komplexität des Augenblickes sichtbar. (14-18 Uhr Heidestraße 39, Walhorn)

Das Museum für Zeitgenössische Kunst IKOB präsentiert mit „Gesticulating... Wildly“ die erste institutionelle Einzelausstellung der in Rotterdam lebenden Künstlerin Helen Anna Flanagan. Die Ausstellung bringt erstmals Flanagans Filmtrilogie „Gestures“ zusammen, in der die Künstlerin ihre kuriosen Charaktere an einem bestimmten Schauplatz auf eigentümliche Weisen kollidieren lässt. Es ist die erste Einzelausstellung, die von Brenda Guesnet, stellvertretende Direktorin, kuratiert ist. 13-18 Uhr (Rotenberg 12b, Eupen)

Das ART-Loft Eupen von Boogie Hebel liegt in der ehemaligen Tuchfabrik Peters. Die hohen Räume gestatten dem Künstler, insbesondere mittel- und großformatige Exponate außergewöhnlich zu präsentieren. Von 11 bis 18 Uhr (Langesthal 5, Eupen)

Jana Rusch überrascht mit einer frechen, neuen Ausstellung „Organge (mit Zipfel)“. Bei den kleinen Miniaturen und den größeren runden Arbeiten dreht sich alles um die Farbe Neon – Orange und die Befreiung der Leinwände aus dem Keilrahmen. Von 11 bis 18 Uhr. (Rathausplatz 5, Eupen)

Mehr Infos unter www.open-art-sunday.eu

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment