Was? Sie kennen sich noch nicht mit Krypto-Währungen aus? Ein Kinderspiel – das GrenzEcho berichtet doch regelmäßig darüber! Wie? Noch nicht in Bitcoins, Litecoins, Monero, Miota... und in keine der anderen 5.000 Kryptowährungen investiert? Ja wo leben Sie denn? Es gibt doch Meldungen über spektaphänomenale Anlageerfolge mit bis zu 1.500 Prozent Rendite! Selbst Dagobert Duck würde da vor Neid platzen! Gut. Minuten später kann das „Geld“ auch wieder futsch sein! Wäre trotzdem interessant für die EU – mit nicht wenigen Pleite-Staaten?! Hier wären Milliarden in Krypto-Dings anzulegen und – schwupp – schon wären die Staatskassen mit Hunderten Milliarden saniert...! Traumhafte Perspektiven. Allerdings mit riesigen Anlagerisiken verhaftet! Denn Krypto-Geldanlagen rasen (kennt ja nun jeder) recht unkontrolliert auf sogenannten kryptografischen Blockchains durchs Netz, die – auf digitalen Signaturen basierend – auch schnellste Corona-Mutanten wie in Zeitlupe hinter sich lassen! Gut.
Das geht einigen Politikern nun doch zu schnell. Die schaffen es nicht mal, eine EU-Vermögenssteuer einzuführen, um den größten Konzernen („die krisenbedingt ihre Umsätze mehr als verdoppelten...“) adäquate Steuern abzuverlangen – wodurch der EU jährlich zig Milliarden reale Euro verlorengehen! (Es gibt kein Geldmangel, nur schlechte Politik!). Kryptowährungen sind da nicht besser und das Prinzip ähnelt letztlich dem der Banken: Wenig Transparenz. Wenig Kontrolle. Nachlassender Kundendienst. Wenige verdienen sich eine goldene Nase. Die Mehrheit trägt das Risiko! Und die Politik...? Schaut zu!
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