Suche nach bewaffnetem und flüchtigen Soldaten: „Alle möglichen Fährten werden untersucht“

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Wenke Roggen steht Journalisten Rede und Antwort. | Foto: belga

Inzwischen gehen bei der Polizei weiterhin jeden Tag Dutzende von Hinweisen ein, die ernst genommen werden und denen nachgegangen wird. Auf den beispiellosen Appell des föderalen Staatsanwalts am Sonntagabend, in dem Conings gebeten wurde, jemanden zu kontaktieren, dem er vertraut, folgte keinerlei Reaktion.

Roggen bekräftigte am Montag zudem, dass es sich bei den Waffen, die im Fahrzeug von Jürgen Conings gefunden wurde, um echte Waffen und nicht um Rekonstruktionen gehandelt habe.

Unterdessen wird der 46-Jährige auch über Interpol gesucht. Auf der Homepage der internationalen Polizeiorganisation waren am Samstag zwei Fotos des Mannes zu sehen. In einem Brief hatte Conings staatlichen Strukturen und mehreren öffentlichen Personen mit einem Anschlag gedroht. Die Behörden gehen davon aus, dass er bewaffnet ist, da er direkten Zugang zur Waffenkammer seiner Armee-Einheit hatte. Aufgrund rechtsextremer Sympathien steht der gesuchte Soldat unter Beobachtung der Anti-Terror-Behörde Ocam. (belga/dpa)

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