Die Diamond League startet nach der Rolle rückwärts des Leichtathletik-Weltverbandes bei der Reform der Meeting-Serie am Sonntag in Gateshead wieder mit vollem Programm. Der Athleten protestierten erfolgreich: Diskuswurf, Dreisprung, 200 und 5.000 Meter sowie der 3.000-Meter-Hindernislauf wurden im vergangenen Jahr aussortiert und gehören nun wieder zum Programm der 14 Meetings.
World Athletics wollte ein fernsehgerechtes Format von 90 Minuten schaffen und erzeugte einen Aufstand der Athletinnen und Athleten. Zugleich wurde damit die Gründung der Athletics Association des US-Dreispringers Christian Taylor befeuert.
Dass die fünf Disziplinen im Pandemie-Jahr 2020 fehlten, spielte keine große Rolle. Ohnehin konnten nur sieben Meetings stattfinden. In diesem Jahr sind es 14 Stationen für die Premium-Serie mit jeweils wieder 32 Disziplinen. Beim Finale in Zürich werden am 8./9. September die Gesamtsieger gekürt, die jeweils eine Prämie von 50.000 Dollar erhalten werden. Insgesamt werden sieben Millionen Dollar (5,73 Millionen Euro) ausgeschüttet.
Für die auf vier Kontinente verteilte Meeting-Tournee gibt es weiterhin einen Stopp in Belgien: Als vorletzte Station der League findet das Memorial Van Damme am 3. September im Brüsseler König-Baudouin-Stadion statt. (jph/dpa)
Die weiteren Daten:
23. Mai Gateshead
28. Mai Doha
10. Juni Rom/Florenz
1. Juli Oslo
4. Juli Stockholm
9. Juli Monaco
13. Juli London
14. August Shanghai
21. August Eugene
22. August China
26. August Lausanne
28. August Paris
8. und 9. September Zürich

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren