Coronavirus in Belgien: Der Abwärtstrend setzt sich fort

<p>Zuletzt wurden hierzulande durchschnittlich 51.300 Tests pro Tag durchgeführt.</p>
Zuletzt wurden hierzulande durchschnittlich 51.300 Tests pro Tag durchgeführt. | Foto: dpa

Demnach ist die Anzahl der Menschen, die aufgrund einer Ansteckung mit dem Coronavirus in einem Krankenhaus untergebracht werden mussten, rückläufig. In dem Zeitraum zwischen 9. und 15. Mai sind pro Tag im Schnitt 146 Covid-19-Patienten in ein Hospital eingeliefert worden. Das ist ein Rückgang um 11 Prozent im Vergleich zur Vorwoche.

Wie Sciensano am Sonntagmorgen mitteilt, müssen momentan 1.813 Menschen (-16 %) in einem Spital behandelt werden. Von den 1.813 Personen liegen 622 (-12 %) auf einer Intensivstation, wovon 393 (-11 %) künstlich beatmet werden müssen.

Auch die Zahlen der Corona-Toten im Land sind zurückgegangen. Zwischen dem 6. und 12. Mai sind laut offiziellen Angaben im Durchschnitt 28 Menschen an den Folgen einer Infektion gestorben – das sind 24 Prozent weniger als in der Vorwoche. Landesweit wurden bis dato 24.686 Corona-Tote verzeichnet.

Einen Abwärtstrend lässt sich auch bei den Neuinfektionen beobachten. Laut der letzten Sieben-Tage-Inzidenz (bis einschließlich 12. Mai) sind im Schnitt 2.634 neue Ansteckungen pro Tag registriert worden. Gegenüber der Vorwoche entspricht das einem Rückgang von 12 Prozent.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, liegt nach Sciensano-Schätzungen aktuell bei 0,91. Ein gutes Zeichen, denn das Ziel bei der Bekämpfung einer Pandemie ist, den R-Wert dauerhaft unter 1 zu halten. Solange diese Zahl nämlich über 1 ist, verbreitet sich das Virus in der Bevölkerung mit wachsender Geschwindigkeit, die bis zum exponentiellen Wachstum führen kann. Bei einem Wert unter 1 wird die Ausbreitung abgebremst.

Nach Angaben von Sciensano wurden seit dem Ausbruch der Pandemie rund 13,3 Millionen Tests durchgeführt. Zuletzt wurden im Schnitt 51.300 Tests durchgeführt – mit einer Positivitätsrate von 6 Prozent (-0,7 %). Das bedeutet, dass 6 von 100 durchgeführten Tests positiv waren. Die Weltgesundheitsorganisation WHO bezeichnet ein Verhältnis über 5 als besorgniserregend.

Nach Angaben von Sciensano haben inzwischen 3.851.216 Belgier mindestens eine Dosis eines Corona-Impfstoffes erhalten. Das entspricht etwa 41,9 Prozent der erwachsenen Bevölkerung. 1.277.779 Menschen haben darüber hinaus bereits eine zweite Spritze erhalten, was wiederum knapp 13,9 Prozent der über 18-Jährigen entspricht. Bei der Zahl der Erstimpfungen sticht die DG heraus (Stand Sonntagmorgen). Laut Sciensano haben in Ostbelgien bis dato 31.178 Personen über 18 Jahren eine erste Dosis erhalten – das sind 50 Prozent der Erwachsenen. 8.798 Ostbelgier wurden derweil schon zwei Impfdosen gespritzt, was wiederum 14 Prozent der über 18-Jährigen in der DG entspricht. (belga/calü)



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