Jana Rusch erfüllt sich mit Umzug in ein neues Atelier einen Traum

<p>Die Malerin Jana Rusch hat ihr neues Atelier am Rathausplatz eingerichtet.</p>
Die Malerin Jana Rusch hat ihr neues Atelier am Rathausplatz eingerichtet. | Foto: Stefan Braun

Jana Rusch beschäftigt sich mit Formen, Strukturen und Geschwindigkeiten menschlicher Lebensräume und ihrer Veränderung mit der zeitlichen Komponente. Die Künstlerin öffnet nun ihr Atelier und zeigt zahlreiche neue Arbeiten auf Termin.

Das neue Atelier als Teil eines lebendigen Coworking-Spaces

„Mit dem Umzug des Ateliers erfülle ich mir einen Traum nach mehr Arbeitsfläche und einem stärkeren Kontakt zu den Menschen. Ich verstehe meine Malerei als eine Diskussionsgrundlage, eine Art Skizze oder gar Erstbegehung von möglichen Lebensräumen der Zukunft. Dieses Konzept benötigt dringend einen Austausch mit den Mitmenschen um sich weiterentwickeln und wachsen zu können“, so Jana Rusch.

Das neue Atelier als Teil eines lebendigen Coworking-Spaces hat sie sofort fasziniert. „Ich wollte unbedingt Leben im Haus haben und da passt Kunst gut rein“, sagt André Britz, Mitinitiator des Coworking-Spaces in Eupen: „Das sorgt für tolle, neue Ideen und eine lebendige Mischung im Haus.“

Jana Rusch mag Wandlungen. Sie untersucht Veränderungen und probiert neue urbane Konzepte in ihrer Malerei aus. „Es ist für mich sehr wichtig, diese Wandlung auch als Mensch zu leben. Die Veränderung einer ehemaligen Bank zu einem Künstleratelier ist eine spannende und gute Entwicklung. Ich bin froh, dass die Kunst am Rathausplatz zwischen den Banken, den Versicherungen, dem Stadthaus und der Justitia einen festen und gut sichtbaren Platz bekommt. Und dabei geht es nicht um mich allein. Mein Atelier ist auch gleichzeitig das neue Hauptquartier der Open Art Sunday-Kunstroute im Dreiländereck der Euregio Maas-Rhein, so Jana Rusch (siehe auch Artikel oben).

Jana Rusch ist im Erdgeschoss des neuen RA5 angesiedelt. Sie liebt die ständigen Passanten an ihren Fenstern, die sie so gestaltet, dass Einblicke ins Atelier und den Alltag gut möglich sind.

„Kunst muss für jeden gut erreichbar sein.“ Der lange Lockdown, der neue Arbeitsplatz und die Gemeinschaft mit der Open Art Sunday beeinflussen die Künstlerin und ihr Schaffen. Im Atelier, das sich als Arbeits- und Showroom gleichermaßen versteht, sind viele neue Arbeiten zu sehen. Es sind sonderbare, abstrakte Landschaften. Flirrend, bewegt, visionär. Doch die „Innergreenfields“, so nennt die Künstlerin ihre Arbeiten, haben sich verändern. Es sind neue Stoffe und Textilien als Bildträger in ihr Atelier eingezogen. Sie malt auf karierten Stoffen und integriert Symbole und Strukturen der Coronazeit in ihr Schaffen. „Ich kann diese Veränderung noch nicht genau in Worte fassen“, sagt Jana Rusch: „Ein Besucher sagte: ‘Sie geben ihm Hoffnung’, das finde ich gut. So habe ich mir das gedacht.“ (red)

www.innergreenfields.com

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