Aus Datenschutzgründen würden die entsprechenden Informationen der Krankenkassen in Deutschland nicht automatisch an die Behörden in Belgien geliefert. Hier müssten die Betroffenen also selbst aktiv werden und mit ihrer Akte aus dem Ausland, ggf. also aus Deutschland, einen belgischen Allgemeinmediziner aufsuchen. Der Hausarzt hierzulande könne die Eintragung dann manuell vornehmen, erläuterte der Minister. Colin Kraft berichtete von Fällen, bei denen es Probleme bei der Weitergabe von Informationen gebe. Antoniadis verwies darauf, dass man sich in diesem Fall an die Verwaltung wenden sollte.
Gregor Freches (PFF) wollte wissen, wie viele Ostbelgier sich inzwischen in die Impf-Reserveliste QVAX eingetragen hätten. Es seien, so antwortete der Gesundheitsminister, etwa 5.500, wobei einige dieser Personen bereits auf dem „normalen“ Weg zu einer Corona-Impfung eingeladen worden seien. Der Gesundheitsminister sprach auch von einer eigenen Reserveliste, die man auf DG-Ebene angewendet habe, bevor QVAX an den Start gegangen sei. Die Deutschsprachige Gemeinschaft sei der Teilstaat, der am wenigsten Impfstoff wegkippen müsse. Gregor Freches erwiderte, der Impfstoff sei ein „rares Gut“. Deshalb seien solche Reservelisten ein gute Idee. Er lobte auch die Arbeit, die in den Impfzentren geleistet werde. (sc)
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