Fastenmonat Ramadan beginnt für Muslime

<p>Viele gläubige Muslime verzichten für vier Wochen tagsüber auf Genussmittel, Essen und Trinken - in diesem Jahr zum zweiten Mal unter Corona-Bedingungen.</p>
Viele gläubige Muslime verzichten für vier Wochen tagsüber auf Genussmittel, Essen und Trinken - in diesem Jahr zum zweiten Mal unter Corona-Bedingungen. | Foto: dpa

In dem Königreich befinden sich die beiden heiligsten Stätten des Islam: Mekka und Medina. Auch mehrere Islamverbände in Deutschland hatten den Dienstag bereits als ersten Fastentag ausgerufen.

Der islamische Kalender richtet sich nach dem Mond. Der Beginn der einzelnen Monate wird durch die Sichtung des Neumondes bestimmt. Der Ramadan kann deswegen variieren. Im Oman fängt er etwa erst am Mittwoch an. Gläubige Muslime verzichten im Ramadan einen Monat lang von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang auf Essen, Trinken, Rauchen und Sex. Abends kommen sie zum gemeinsamen Fastenbrechen zusammen.

In diesem Jahr gibt es in vielen islamisch geprägten Ländern wegen der Corona-Pandemie allerdings wieder Einschränkungen bei den Feierlichkeiten. Das Fasten während des Ramadans ist eine der fünf Säulen des Islam.

Der Islam ist mit etwa 400.000 Gläubigen Belgiens zweitgrößte Religionsgemeinschaft. Die Muslime Belgiens sind größtenteils (etwa 90 %) Immigranten oder deren Nachkommen. (dpa/calü)

Kommentare

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    - Homosexualität im Islam: "gegen die Natur", "Wahl", teilweise mit Todesstrafe bestraft;
    - Hungern/Nahrungsmittelentzug während eines ganzen Tages, über Wochen hinweg, teilweise Minderjährigen auferlegt: nicht "gegen die Natur", "Pflicht", Belohnt mit Allah's Gunst...

    Und für so etwas soll man Lob, Anerkennung, Respekt und Verständnis haben?

  • Schämen Sie sich nicht, Herr Hezel ? Die Christen haben gerade ihr Osterfest abgehalten, kam da eine Mitteilung über jahrhundertelange Misbrauchsskandale von Ihnen ? Oder als der Papst kürzlich deutlich sagte, dass Homosexuelle keine kirchliche Segnung erhalten dürfen ? Hier geht es um einen Brauch, bei dem Menschen bestimmte Rituale haben. In den muslimisch geprägten Ländern werden jeden Abend Freunde eingeladen, Geld und Gaben gesammelt für Arme. Es ist eine schöne Zeit für die Menschen. Als unsere Mönche fasten sollten, haben sie alle möglichen Tricks angewandt, um das zu umgehen (u.a. Biber zu Fischen deklariert) damit sie Fleisch essen konnten etc.

  • Schämen sollte man sich eher, einer Religion anzugehören, die Menschen aufgrund ihrer Homosexualität (teilweise zum Tode) verurteilt, Frau Van Straelen.
    In dem Artikel geht es zwar um den Ramadan und nicht um Ostern, aber Sie haben Recht, anzumerken, dass auch die katholische Kirche sich nicht mit Ruhm bekleckert...
    Warum haben die großen monotheistischen Religionen eigentlich so ein Problem, ein gestörtes Verhältnis zu Frauen, Homosexuellen, Sexualität, Andersdenkenden, usw.? Wenn man sich anschaut, von wem diese Vereine dirigiert werden, liegt ein Teil der Antwort auf der Hand.

  • Mal abwarten, ob die Feierlichkeiten denn auch beim Ramadan so wie für uns alle kirchlichen Festivitäten abgesagt werden. Denn große Beerdigungen siehe Deutschland, wo die Polizei tatenlos zu schaute, wurden hingenommen.

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