Im 24-Stunden-Livestream des Rundfunksenders RÚV aus dem Gebiet war zu sehen, wie sich in der dunklen Nacht ein orange glühender Lavastrom aus dem Riss seinen Weg an die Erdoberfläche bahnte.
Die Eruption, der die Isländer den Namen Geldingadalsgos gegeben haben, hatte am 19. März in einem abgeschiedenen Gebiet auf der Reykjanes-Halbinsel südwestlich von Reykjavik begonnen. Am Ostermontag hatten sich dann zwei neue Erdrisse aufgetan, aus denen nun ebenfalls Lava an die Oberfläche tritt. Die Lava stammt von einem unterirdischen vulkanischen System namens Krýsuvík.
Ein Ausbruch dieser Art hatte sich zuvor durch Tausende Erdbeben angekündigt. Eine Gefahr für Menschen, Ortschaften oder die nicht weit entfernte Hauptstadt Reykjavik besteht nach Angaben der Behörden nicht. (dpa/tf)

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