Bildung für alle: VHS Aachen feiert 75. Geburtstag

Die Volkshochschule Aachen wurde am 26. März 1946 als erste VHS nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gegründet. Der Grundsatz aus der Gründerzeit hat auch heute noch Gültigkeit: „Bildung für alle!“ Tatsächlich fand auch der erste Kurs zum Thema „Upcycling“ 1946 statt. Der Titel: „Aus alt mach neu!“

Bei einer digitalen Jubiläums-Veranstaltung gab jetzt Einblicke in die Geschichte der Einrichtung. Aachens Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen verwies auf den Mehrwert von Bildung sowie auf die Bedeutung der VHS für die Stadt. Ganz besonders liegt ihr die Aufklärungsarbeit gegen Populismus und der „Runde Tisch gegen Rechts“ am Herzen. Die aus Aachen stammende NRW-Ministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen ging auf die Zeit ein, in der sie als Beigeordnete für die VHS zuständig war. Das Nachholen von Schulabschlüssen sei ein Schwerpunkt im vielfältigen Programm gewesen. Im nächsten Jahr werde es mit einem neuen Gesetz mehr Zuschüsse vom Land NRW für die Weiterbildung geben, kündigte sie. Außerdem erwähnte die Ministerin die Einrichtung eines Innovationsfonds, der u.a. für neue Veranstaltungsformen Verwendung finden könne. Die Vorsitzende des Betriebsausschusses VHS, Lisa Weskamp, schnitt die Möglichkeiten und Grenzen der Digitalisierung am Beispiel der politischen Bildung an. Es gehe halt nicht nur um Konsumieren von Wissen, sondern um gemeinsamem Erleben und den Meinungsaustausch. Gerade die VHS sei dafür ein Ort wie geschaffen.

www.vhs-aachen.de

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