Wichtig sei, strategische Autonomie zu erreichen und zugleich wirtschaftlich offen zu bleiben, hieß es. Die EU müsse in der Lage sein, in diesem Bereich eigenständige Entscheidungen zu treffen.
Die EU-Kommission hatte die Strategie im Dezember zusammen mit zwei Gesetzesvorschlägen unter anderem zum besseren Schutz kritischer Infrastruktur wie Energienetzen vorgelegt. Die Verhandlungen der EU-Staaten über die Gesetzesvorschläge dauern noch an.
Die am Montag verabschiedete Strategie legt Bereiche fest, in denen gehandelt werden soll. So solle etwa eine gemeinsame Cyber-Einheit für das Krisenmanagement geschaffen werden. Zudem soll enger mit internationalen Organisationen zusammengearbeitet werden. Die EU-Staaten betonen außerdem den Stellenwert verschlüsselter Kommunikation zum Schutz von Grundrechten, machen aber auch klar, dass Ermittler auch online ihrer Arbeit nachgehen können müssen.
Auch bekennen sich die EU-Staaten dazu, das gemeinsame 5G-Instrumentarium anzuwenden, das die EU-Kommission im vergangenen Jahr vorgeschlagen hatte. Vor allem mit Blick auf die Technik des chinesischen Huawei-Konzerns gibt es in Belgien und anderen EU-Staaten Sicherheitsbedenken. Deshalb sollen risikobehaftete Anbieter aus Kernbereichen der Netze ferngehalten werden; zugleich können Länder weitergehende Maßnahmen ergreifen. (dpa/calü)

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