Damit wurde er nicht zur Wahl zugelassen. „Die Regeln gelten auch für ihn“, sagte der örtliche Wahlleiter. „Selbst wenn er (König) Willem-Alexander gewesen wäre, hätten wir es nicht erlaubt.“
Ein Sprecher des Ministers sagte, der alte Pass habe zu Hause bei de Jonge in derselben Schublade gelegen wie der neue. Der Unterschied ist aber eigentlich offensichtlich, weil abgelaufene Pässe in den Niederlanden durchlöchert werden, damit jeder sofort sehen kann, dass sie nicht mehr gültig sind. Seinen Führerschein - mit dem er sich ebenfalls hätte ausweisen können - hatte de Jonge gleichfalls zu Hause liegen gelassen, obwohl er mit dem Auto gekommen war. Nachdem der 43-Jährige seinen gültigen Pass geholt hatte, war er im zweiten Versuch erfolgreich.
Seine politischen Gegner hatten dem Gesundheitsminister in den vergangenen Monaten immer wieder vorgeworfen, dass er bei der Corona-Bekämpfung nichts auf die Reihe bekomme. Die Niederlande hinken beim Impfen anderen EU-Ländern hinterher. (dpa/mv)

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