Wir Kelmiser wollen keine Ringkamera-Überwachung. Das grenzt an einen Überwachungsstaat. Gegen eine Kamera an neuralgischen Punkten wird wohl niemand etwas haben. Der Vergleich mit Antwerpen ist wohl etwas größenwahnsinnig und für Antwerpen eine Beleidigung. Glaubt denn die Gemeindevertretung, dass ein Einbruch weniger wegen der Kameras geschieht? Bei dem Wissen der Kameras wird wohl kaum ein Profi-Einbrecher mit seinem eigenen Nummernschild in die Falle gehen. Es werden nur mehr Nummernschilder gestohlen. Dann frage ich: Wo ist der Datenschutz für jeden einzelnen Bürger, der fotografiert wird?
Wenn die Gemeindevertretung meint, dass das Geld für die Kameras vom Himmel fällt, liegt sie falsch. Jeder Euro, der ausgegeben wird, ist Steuergeld, von der Allgemeinheit gezahlt, egal wo, ob aus der Gemeindekasse oder von der Polizeizone. Sollte man etwas für die Bürger tun wollen, dann kann man als Beispiel den Fußpfad (ein Bürgersteig ist es nicht) auf der Lütticher Straße, von Aachen kommend, vor dem Containerpark und an der Blitzanlage an der Bushaltestelle Hergenrather Weg in Ordnung bringen. Wenn es regnet, ist man gezwungen, auf die Fahrbahn auszuweichen, und das womöglich mit Kind und Hund.
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