Fast alle der 21 Sports-Direct-Filialen in der Hauptstadt und im Süden des Landes blieben deshalb am Samstagmorgen geschlossen. Nur drei waren um 10 Uhr noch geöffnet, erklärte der CNE-Delegierte Jalil Bourhidane. Eine in Arlon und zwei in Brüssel. Der Gewerkschafter hatte keine Rückmeldung aus Flandern, wo das Unternehmen 16 Filialen hat.
„Nach zwei Verhandlungstagen drehen wir uns im Kreis. Wir stellen fest, dass wir in sehr vielen Punkten keine Antworten auf unsere Fragen haben. Deshalb haben die Arbeiter beschlossen, heute in den Streik zu treten“, erklärt Bourhidane. Die „drastische“ Reduzierung der Öffnungszeiten in den Geschäften ist der Kern dieses sozialen Konflikts.
Die Mitarbeiter streiken auch, um eine Arbeitszeitverkürzung (32 Stunden in 4 Tagen/Woche) ohne Lohneinbußen zu fordern. Sports Direct beschäftigt etwa 450 Mitarbeiter in Belgien, von denen die Mehrheit junge Menschen mit prekären Verträgen sind, prangert die CNE an. Die Läden sollen am Montag wieder öffnen, aber je nach Reaktion der Geschäftsleitung sind auch andere Aktionstage möglich, warnte die Gewerkschaft. (mv)

Kommentare
Streikt das Unternehmen in den Konkurs! Es ist der falsche Zeitpunkt um Umsärze kaputt zu streiken und dann auch noch 4 Tage Wochen mit vollem Gehalt zu fordern! So etwas kann man in guten Zeiten tun, aber nicht in Zeiten wo eh viele Pleie gehen werden!
Wenn der Geschäftsführer der Eupener Filiale etwas sympathischer und weniger arrogant wäre, würde ich gern die Belegschaft unterschützen...
Interessant!
Der Herr François macht seine Unterstützung einer Forderung des Personals davon abhängig, wie sympathisch ihm der Geschäftsführer ist.
Aber was soll's, dem Personal wird es so oder so egal sein, ob der Herr Francois es "unterstützt" oder nicht.
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