Spendenaktion an Weiberfastnacht für notleidende Karnevalisten

<p>Karnevalistinnen und Karnevalisten feiern vor dem Kölner Dom. Die Weiberfastnacht leitet traditionell den Beginn des Straßenkarnevals ein. In diesem Jahr ist alles anders.</p>
Karnevalistinnen und Karnevalisten feiern vor dem Kölner Dom. Die Weiberfastnacht leitet traditionell den Beginn des Straßenkarnevals ein. In diesem Jahr ist alles anders. | Foto: picture alliance/dpa

Wie das Festkomitee Kölner Karneval am Montag mitteilte, ist ein „coronakonformes Streaming-Event mit Bands, Rednern und jeckem Programm“ geplant. Moderiert wird es von Guido Cantz und Mirja Boes.

Dabei soll zu Spenden für all jene aufgerufen werden, die durch den Ausfall von Sitzungen, Bällen und Partys in ihrer beruflichen Existenz gefährdet sind. Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn verwies auf eine Prognose der Boston Consulting Group, wonach von den üblicherweise rund 600 Millionen Euro Umsatz im Kölner Karneval bei einem kompletten Lockdown etwa 98 Prozent wegfallen werden.

„Hinter diesen dramatischen Zahlen verbergen sich jede Menge Einzelschicksale, denn von den Kneipen bis zur Hotellerie, vom Taxifahrer bis zum Bühnenarbeiter sind unzählige Menschen betroffen“, sagte Kuckelkorn. Henning Krautmacher, Frontmann der Höhner, sagte: „Im Moment ist noch gar nicht abzusehen, was nach der Pandemie überhaupt noch vom Fastelovend (Karneval) übrig bleibt. Und das meine ich durchaus wörtlich, denn manche Leute aus dem Karnevalsbetrieb müssen jetzt was völlig anderes machen, um ihre Familien zu ernähren.“

Die Initiative trägt den Namen „Nur zesamme sin mer Fastelovend – Mer looße üch nit allein“ (Nur zusammen sind wir Karneval - Wir lassen euch nicht allein). (dpa)

Kommentare

  • Ist doch egal, da der DOm ja auch extra nicht fertig gebaut wird und Steuergelder auch von nicht Kölnern verschwendet werden! (die Welt geht ja unter wenn der fertig gebaut wird) Vielleicht sollten die Verantwortlichen vor Gericht? Egal wenn Kinder in Afrika verhungern hauptsache deer DOM wird nicht fertig! (Da frage ich mich wie kaputt die Menschen im Kopf sind, die dies tolerieren und vor allem organisieren)

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