Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurde ein PIN-Code-Betrug begangen, um die Container in den Hafen zu bringen. Im Zuge der Ermittlungen tauchten eine Transportfirma und ein LKW-Fahrer auf, die die Container, in denen die Drogen versteckt waren, zu verschiedenen Lagerhäusern in der Umgebung gebracht haben sollen. Die Container wurden dann zu den Docks zurückgebracht, wo sie herkamen. Dann kamen andere Fahrzeuge mit speziellen eingebauten Tresoren, um die Drogen abzuholen.
Am Montag führte die Polizei eine Razzia in einem Lagerhaus durch, von dem sie vermutete, dass es von der Drogenbande genutzt wurde. Die Ermittler nahmen fünf Personen fest und fanden eine große Menge Kokain. Bei den Verdächtigen handelt es sich um den Besitzer des Lagerhauses, drei niederländische Staatsangehörige und einen Marokkaner. Am Mittwoch wurde ein weiterer Verdächtiger festgenommen. Alle sechs wurden inzwischen verhaftet. Eine siebte Person, die im Hafen arbeitete, wurde ebenfalls verhaftet, aber später unter Auflagen wieder freigelassen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sind Hafenarbeiter, Logistikmitarbeiter und Sicherheitsleute in Schmuggelaktivitäten verwickelt. (belga/mv)

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