Zusätzliches Geld für Belgien aus EU-Wiederaufbaufonds

<p>Zusätzliches Geld für Belgien aus EU-Wiederaufbaufonds</p>
Foto: dpa

Die Tatsache, dass es mehr Geld gibt, ist auf eine Aktualisierung makroökonomischer Parameter, hauptsächlich der Inflation, zurückzuführen. Allerdings übersteigen die Wunschlisten der Investitionsprojekte der Regionen und der Föderalregierung diesen Betrag um einiges. Der flämische Haushaltsminister Matthias Diependaele (N-VA) hat bereits angedeutet, dass Flandern drei Milliarden Euro zustehen. Dies entspreche dem Anteil der Region am Bruttoinlandsprodukt.

Interföderale Arbeitsgruppen haben alle Projekte in den verschiedenen Bereichen ausgearbeitet und aufgelistet. Es ist derzeit nicht möglich, Europa eine Liste der inhaltlich besten Projekte zu präsentieren oder Prioritäten zu setzen, unabhängig davon, wo in Belgien die Gelder landen werden. Deshalb kann nur ein Verteilungsschlüssel Trost spenden. Premierminister Alexander De Croo (Open VLD) führt derzeit bilaterale Gespräche mit den Regierungschefs der verschiedenen Teilstaaten zu diesem Thema. (gz/belga)

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