Die Gemeinde Kelmis habe das Mülleimerprojekt, das von der Vereinigung „Be WaPP-für eine sauberere Wallonie“ unterstützt werde, ein Jahr lang getestet. Im Regionalparlament in Namur hat Christine Mauel die wallonische Umweltministerin Céline Tellier (Ecolo) in dieser Woche zu der Thematik befragt. Die Ministerin verwies unter anderem auf den Mehraufwand für die Kommunen („kontinuierliche Schulung des Gemeindepersonals“). Das Pilotprojekt ermöglichte es jedoch auch, Möglichkeiten der Optimierung auszumachen. „Sollte nachgewiesen werden, dass eine solche Technologie die öffentliche Sauberkeit verbessert, gleichzeitig die Arbeit des Gemeindepersonals erleichtert und unseren ökologischen Fußabdruck verringert, indem beispielsweise unnötige Fahrten verhindert werden, müssen die damit verbundenen Mehrkosten relativiert werden“, meinte Christine Mauel in einer Pressemitteilung. Das Pilotprojekt laufe noch weiter. „Der weitere Schritt sollten weitere Testphasen sein, in denen die Sammelrouten aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse angepasst werden sollten. Zusätzlich sollte die Möglichkeit der Versetzung kaum genutzter Mülleimer in Erwägung gezogen werden“, so Christine Mauel laut Mitteilung. Die Vereinigung BeWaPP wolle außerdem einige defekte Füllstand-Sonden austauschen. Corona-bedingt hätten sich einige Dinge bei der Ausführung verzögert, hieß es Die Gemeinde Kelmis sei dennoch optimistisch, dass das angelaufene Pilotprojekt nach Behebung der Problematik weitergeführt werden könne, hieß es. (red/sc)
Öffentliche Mülleimer gehen digitale Wege
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