Der Chefredakteur des GrenzEcho stellt in seinem Kommentar die besorgte Frage, ob denn die vielen Millionen an Krediten, welche die Paasch-Regierung jetzt aufnehmen wird, je zurück gezahlt werden können. Dass diese Kreditaufnahme zum jetzigen Zeitpunkt richtig ist, steht außer Frage, denn nur, wenn genug Geld den Wirtschaftskreislauf aufrecht erhält, bleibt der Gesellschaft eine Rezession, sprich Arbeitslosigkeit und Armutsanstieg erspart. Die dadurch anstehenden Zinszahlungen sind eine andere berechtigte Sorge, auch wenn die Zinsrate derzeit ein historisches Tief erreicht hat: Letzteres muss ja nicht immer so bleiben, insbesondere nach einem „Reset“. Nun besitzt Belgien, zum Glück kann man sagen, eine zweite Versicherung gegen exorbitante Schuldzinsgefahren dank seiner 100% Kontrolle über die Geschäftsbank Belfius: Die Zinsen, welche Belgien für Kredite von Belfius zahlen muss, fließen unmittelbar wieder an Belgien, den alleinigen Besitzer dieser Geschäftsbank, zurück!
Vielleicht unterschätzt Chefredakteur Oswald Schröder auch die Cleverness von MP Oliver Paasch, der ja schon zweimal sein besseres Verständnis der geldpolitischen Sachlage offenbart hat, einmal, als er während des Wahlkampfes die Geldschöpfung in der Hand privater Banken anprangerte, und zuletzt als er sich, zu recht, für eine komplementäre Regionalwährung auf dem Gebiet der DG ausgesprochen hat. Denn, so ist die Sachlage: „Fiat-Geld“ kann von den Geschäftsbanken per Knopfdruck geschaffen und per Knopfdruck auch wieder gestrichen werden, und wir alle müssen uns fragen, ob wir das nicht abändern sollten!
Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren